Hunde schrecken Täter ab: "Bellende Alarmanlagen"
FÖRDERUNG / Der österreichische Kynologenverband (ÖKV) fördert mit der Unterstützung von zwei Sponsoren die Ausbildung von Hunden.
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„Bester Freund des Menschen": Ein „Familienmitglied" mit Überwachungsqualitäten.
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Einbrecher haben es selbst bestätigt: Wenn sie etwas von ihrer Tat abhalten lässt, dann sind dies sichtbar angebrachte Alarmanlagen und Hunde.
Das Institut für Strafrecht an der Universität Graz befragte in einer Täterstudie einschlägig vorbestrafte Häftlinge, welche Schutzmaßnahmen am effektivsten wären. Mehr als 50 Prozent der Befragten gaben an, sie würden nie in ein Haus oder in eine Wohnung eindringen, in der ein Hund lebt.
Wobei es gar nicht auf die Größe des Hundes ankäme. Allein das Gebell, das Hausbewohner oder Nachbarn alarmieren könnte, wäre schon ausreichend, um das Weite zu suchen.
Schon seit tausenden Jahren ist der Hund ein treuer Begleiter des Menschen und Bewacher. Er verteidigt sein Revier. Droht Gefahr, dann knurrt und bellt der Hund.
Hund braucht Zuwendung und Aufmerksamkeit
„Wer sich aber einen Hund ins Haus holt, der muss sich im Klaren sein, dass diese „Alarmanlage auf vier Pfoten" ein Lebewesen ist, für das er verantwortlich ist", sagt Katja Wolf vom Österreichischen Kynologenverband (ÖKV).
Der Hund braucht nämlich nicht nur einen Platz zum Schlafen und ausreichend Futter, sondern auch Zuwendung und Aufmerksamkeit und er muss seinen „Platz" in der Familienhierarchie haben, so Wolf.
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WACHHUNDE
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Folgende Ausbildungskurse für Hunde sind möglich:
Quelle: ÖKV
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„Es sollte einem bewusst sein, dass die Beziehung zum Hund eine sehr persönliche ist und dass der Hund in vielen Haushalten ein Teil der Familie ist." Vor allem aber muss der Hund erzogen werden. Diese „Erziehung" funktioniert am besten am Hundeabrichteplatz. Dort lernt der Hund Gehorsam und „richtiges Verhalten".
Eine Wachhunde-Ausbildung in diesem Sinne gibt es nicht, betont Wolf. Allerdings kann der Hund verschiedene „Ausbildungsstufen" durchlaufen. Angefangen von der Begleithunde-Ausbildung bis zu einer höherwärtigen Ausbildung, erklärt sie.
Der Österreichische Kynologenverband fördert mit Sponsoren einen Ausbildungsgang mit 50 Euro (Höchstgrenze).
Wolf: „Die Ausbildung des Hundes muss bei einem Abrichteverein gemacht werden, der von unserem Verband oder vom ÖHU (Österreichische Hundeunion) anerkannt ist."
Gesponsert wird pro Haushalt ein Hundeabrichtekurs, angefangen vom Begleithundekurs bis zu einem höherem Kurs (mehr Informationen in der Infobox).
Quelle: aus BVZ Sicher im Burgenland

